3 häufige Beziehungs-Dynamiken, die Männer wütend machen und was wirklich dahintersteckt

Wieso Männer oft wutend sind Benjamin Schwend

3 häufige Beziehungs-Dynamiken, die Männer wütend machen und was wirklich dahintersteckt

Wut in Beziehungen entsteht selten „einfach so“

Bei vielen Männern ist sie kein Zeichen von Aggression, sondern von Überforderung, Hilflosigkeit oder unerfüllten Bedürfnissen.

Hier sind drei Dynamiken, die ich immer wieder sehe und die viele Männer innerlich explodieren lassen:

1️. Kritik ohne emotionalen Kontakt: Wenn Männer nur hören, was sie falsch machen, aber nicht, warum es der Partnerin weh tut, schalten sie innerlich ab. Hinter der Wut steckt oft: „Ich genüge nicht.“

  1. Nähe wird gefordert, aber nicht sicher gemacht: „Rede über deine Gefühle“, aber sobald er es tut, fühlt er sich bewertet, korrigiert oder nicht ernst genommen. Dahinter steckt: Angst vor Verletzlichkeit ohne Halt.
  2. Konflikte ohne Lösung: Immer wieder dieselben Diskussionen, ohne Klarheit oder Abschluss. Das Gefühl, nie „richtig“ zu sein. Dahinter steckt: Resignation.

Die Wahrheit: Wut ist bei Männern oft ein sekundäres Gefühl. Darunter liegen Unsicherheit, Bindungsangst oder das Bedürfnis nach Anerkennung und emotionaler Sicherheit.

Beziehung wird leichter, wenn Wut nicht bekämpft, sondern verstanden wird.

Frage an Dich:

Welche dieser Dynamiken kennst du aus deiner Beziehung?

 

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